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Tocotronic – Die Unendlichkeit

Seit 25 Jahren gibt es jetzt nun TOCOTRONIC. In dieser Zeit haben sie ganze 11 Alben veröffentlicht. Unser Lieblingsalbum ‚Kapitulation‘ liegt nun knapp 11 Jahre zurück. Und seitdem ist es schon Tradition geworden, über die neuen Releases der Hamburger Band zu schimpfen.

Wir allerdings finden es bemerkenswert, wie sich die Band über die Jahre weiterentwickelt hat, mit der Zeit gegangen ist, ohne dabei ihren Stil zu verlieren. Klar gibt es bei dieser Vielzahl an Alben und über diesen langen Zeitraum auch mal Ausreißer nach oben und unten. Aber das passiert auch anderen Recken wie Radiohead oder The National.

Und seid doch mal ehrlich, ihr freut euch doch auch auf jedes neue Tocotronic Release, egal wie das letzte auch war. Am Freitag erscheint also Album Nummer 12 mit dem schönen Titel ‚Die Unendlichkeit‘. Die Singles haben gezeigt, dass der Sound etwas rougher und direkter wird. Diesen ersten Eindruck bestätigt das Album schon nach dem ersten Hören.

Nach dem zweiten Hören sind wir wirklich überrascht, wie gut es wirklich ist. Selten war die Band in den letzten Jahren so innovativ und der Sound so kompromisslos und dennoch abwechslungsreich. Nach dem dritten Hören kommen uns neue Lieblingslieder zum Vorschein, wie zum Beispiel ‚Tapfer und grausam‘ oder ‚Bis uns das Licht vertreibt‘, die uns auch noch nach der CD Besprechung erhalten bleiben.

Mit ‚Die Unendlichkeit‘ haben sich Tocotronic nicht neu erfunden, nein sie schreiben ihre Erfolgsgeschichte mit der einen oder anderen positiven Überraschung weiter. Sogar für ein glasklares Liebeslied war auf der Platte noch Platz, das wurde ja auch Zeit.

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