Josaleigh Pollett – If I Let It Quiet
Mit dem vierten Studioalbum ‚If I Let It Quiet‘ legt die in Salt Lake City ansässige Singer-Songwriter-Persönlichkeit Josaleigh Pollett ein Werk vor, das wie ein intimes, nächtliches Monolog-Tagebuch klingt. Erschienen über Audio Antihero und Lavender Vinyl, ist die Platte ein zutiefst persönliches Zeugnis über emotionale wie geografische Distanz – und die ständige Suche nach der Frequenz, auf der man sich selbst und seine Liebsten trotz des inneren Lärms wieder hören kann.
Doch anders als bisher öffneten sich Pollett und Watko diesmal verstärkt für kollaborative Impulse. Allen voran Andrew Goldring, der dem Album nicht nur im Mix und Mastering den nötigen Schliff verpasste, sondern auch mit vielschichtigerer Instrumentierung neue Tiefenschichten freilegte.
If I Let It Quiet ist eine vielschichtige, berührende Platte für die stillen Stunden. Zwischen gecrackten Vokal-Effekten, zarten Indiefolk-Gitarren und Schichten aus glimmender Nostalgie beweist Josaleigh Pollett erneut ein seltenes Gespür für verletzliches, ehrliches Storytelling. Ein Album, das nicht nach schnellen Antworten sucht, sondern den Mut hat, im Ungewissen zu verweilen.